DAS FORUM RUND UM DIE STREUOBSTWIESE

Im Übergang von Siedlungs- und Agrarflächen zum Wald gelegen, führen Streuobstwiesen deutlich vor Augen, was biologische Vielfalt bedeutet: Auf ihnen kommen bis zu 3.000 Tierarten und 2.000 Pflanzenarten vor. Im Gegensatz zum Obstanbau in Plantagenform stehen hier einzelne, größtenteils starkwüchsige, hochstämmige Obstbäume mit auslandenden Kronen. Der Baumbestand setzt sich meist aus verschiedenen Arten und Sorten sowie Alters- und Größenklassen zusammen. Das bedeutet für viele Tiere ein reichhaltiges Nahrungsangebot, zum Beispiel für Vögel und die für die Bestäubung der Obstbäume unverzichtbaren Wildbienen. Zudem liefern die Streuobstwiesen hochwertige Lebensmittel, unter anderem geschmacksintensiven Apfelsaft oder Apfelwein. Streuobstwiesen können aber nur langfristig erhalten werden, wenn eine sinnvolle Nutzung des Obstes gewährleistet wird und Bewusstsein sowie Akzeptanz in der Bevölkerung für diesen Lebensraum geschaffen werden

Dieses Forum dient als Austausch-Plattform für alle Personen, Laien wie Fachleute, die sich für den Lebensraum Streuobstwiese, Natur- und Tierschutz sowie die Rohstoffherkunft des „Stöffches“ interessieren.

Juni 24

Was muss ich bei einer Apfelbaumpflanzung beachten?

1 Kommentar

 

Wir wollen Freunden zur Hochzeit ganz klassisch einen Apfelbaum für den Garten schenken. Worauf müssen wir achten? Also welche Sorte bietet sich an? Und worauf müssen unsere Freunde beim Pflanzen und Pflegen achten?

Freue mich über alle Tipps!

Die Sorten sind glaube ich Geschmackssache. Hier könntest du aber beim Pomologen-Verein Hessen nachfragen. Bäume kannst du z.B. in der Kelterei Heil kaufen. Jedes Jahr im Herbst veranstaltet die Keltererei eine ‚Apfelbaum-Pflanzaktion’. Interessenten können unter verschiedenen Sorten wählen, die sie vorbestellen können. Und hier noch eine Anleitung für das Pflanzen: http://www.bund-lemgo.de/obstbaumpflanzung.html

Aktuelle Beiträge
  • Am Rand des Vilbeler Waldes wurden Birnenbäume "entdeckt", deren Sorte bislang niemand bestimmen kann! Vielleicht weiß hier jemand, um was für eine Sorte es sich handeln könnte? Das Mainäppelhaus ist jedenfalls für jeden Hinweis dankbar :-) Mehr dazu findet ihr hier: https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-vilbel-ort112595/raetselhafte-fruechte-vilbeler-wald-13076740.html
  • Für die Pflege und auch die Aberntung der Streuobstbäume, hierzu zählt auch das Aufsammeln der Früchte, ist ein bestimmter Arbeitsaufwand nötig. In allen Obstbaubetrieben Deutschlands ist ein Mindestlohn von zu Zeit 9,19 Euro pro Stunde zu zahlen. Ich empfehle diesen Mindestlohn auch als Grundlage für die Bewirtschaftung der Sreuobstwiesen anzusetzen und auf den Leseobstpreis umzulegen. Vieles erledigt sich dann von alleine im Sinne der Natur. Junge Leute würden auch wieder Interesse zeigen und die Rentenempfänger könnten noch einen Beitrag für die Sozialkassen leisten, auch im Sinne der Natur.